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Ein Partner für alle Fälle - dank ganzheitlichem Ansatz

29.11.2016
Ein Partner für alle Fälle - dank ganzheitlichem Ansatz

Zur Gewährleistung größtmöglicher Maschinen- und Anlagenverfügenbarkeit im Bereich der Automatisierung bietet die Indu-Sol GmbH nicht nur ein umfangreiches Produktportfolio, sondern auch persönlichen Support. Ein Teil des Teams stand Besuchern der SPS IPC Drives drei Tage lang für die persönliche Ansprache zur Verfügung. Interessenten konnten so neue Lösungen in den Bereichen PROFIBUS, PROFINET und EMV erleben und mit den Schmöllner Netzwerkspezialisten über aktuelle Themen wie TSN oder Security in Automatisierungsnetzwerken diskutieren.

Wie sieht elektrische Automatisierung in der Industrie der Zukunft aus? Welche Lösungen können bereits heute umgesetzt werden? Auf der kürzlich zu Ende gegangenen 27. SPS IPC Drives in Nürnberg bot sich Besuchern vom 22. bis 24. November die Möglichkeit, Themen und Trends hautnah zu erleben. Neben der Frage, wie sich Bestandsanlagen mit Feldbustechnologie sicher und geplant in die „Rente“ bringen lassen, standen vor allem die zunehmende Vernetzung im Industriebereich und in diesem Zusammenhang die Frage nach der Sicherheit im Mittelpunkt.

Nicht zuletzt für die Schmöllner Netzwerkspezialisten der Indu-Sol GmbH gewinnt das Thema „Industrial Security“ bei der Mission, sichere und stabile Netzwerke zu gewährleisten, rasant an Bedeutung. Aus diesem Grund präsentierte das Thüringer Technologieunternehmen am Stand 310 in Halle 2 neue Wege, um Security im Produktions-Netzwerk (Operational Technology, OT) zu gewährleisten. In zunehmend komplexen Netzwerken aus vernetzten Intelligenzen wird es immer wichtiger, Datenwege nachvollziehen zu können und über historische Ereignisse informiert zu sein. Zum Schutz der sogenannten Trusted Zone (also eines als vertrauenswürdig eingestuften Bereichs im Netzwerk, der nicht gegen Angriffe gewappnet ist) stellte Indu-Sol mit den neuen Funktionen des PROFINET-INspektors® NT eine intelligente Monitoring-Lösung mit ersten Security-Funktionen für das OT-Netzwerk vor. Das Mess- und Diagnosetool erfüllt nicht nur alle Anforderungen an eine permanente Netzwerküberwachung zur Gewährleistung der Maschinen- und Anlagenverfügbarkeit. Gleichzeitig ist es in der Lage, die Anwesenheit unbekannter Teilnehmer ebenso zu detektieren wie Programmierzugriffe auf die SPS. In beiden Fällen werden Betreiber sofort gewarnt und können aufgrund der gespeicherten Verbindungsdaten eine präzise Analyse des (mitunter ungewollten) Angriffs vornehmen.

Eine weitere Herausforderung für die Automatisierungstechnik stellt die Frage nach der Implementierung der echtzeitfähigen Ethernet-Technologie Time-Sensitive Networking (TSN) in die industriellen Produktionsbereiche dar. Ziel ist hier vor allem, den steigenden Echtzeit-Anforderungen an automatisierte Feritigungsprozesse gerecht zu werden. Anders, als es nach der Vorberichterstattung zu erwarten war, spielte dieses Thema jedoch auf der Messe keine dominante Rolle. Zahlreichen Kundengesprächen und einer technischen Marktbeobachtung zufolge wird sich TSN aus Sicht der Indu-Sol GmbH jedoch aufgrund seiner Funktionalitäten und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten in absehbarer Zeit durchsetzen. Bereits heute gilt es also, sich damit auseinanderzusetzen und an zukunftsfähigen Lösungen zu arbeiten.

Im Zuge der sich auftuenden Herausforderungen für die Instandhaltung 4.0 zeigten sich viele Besucher des Indu-Sol-Messestands erfreut darüber, in dem Thüringer Unternehmen einen Praxispartner für den gesamten Lebenszyklus der Anlage gefunden zu haben. Von der Planung über Ab- und Inbetriebnahme bis hin zu Service und Fehlersuche unterstützt Indu-Sol seine Kunden mit Produkten und Dienstleistungen auf dem Weg zu stabilen Netzwerken.

Zu diesem ganzheitlichen Ansatz gehört es auch, nicht nur Geräte und Komponenten des Netzwerks zu betrachten und die Kommunikation zwischen ihnen zu analysieren. Durch zahlreiche Messungen bestätigt sich in der Praxis immer wieder, dass eine stabile Datenkommunikation nur über einen funktionierenden Potentialausgleich gewährleistet werden kann. Dazu gehört nicht nur dessen fachgerechte Installation unter Verwendung robuster und flexibler Befestigungselemente (sog. EMClots), sondern auch eine permanente Überwachung des Stromniveaus auf verschiedenen Leiterarten. Dafür wurde die Intelligente Strommesszange EMCheck® ISMZ I als mobiles und handliches Messgerät konstruiert, um über einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen leitungsgebundene Störströme an einem Messpunkt erfassen zu können. Für eine dauerhafte Überwachung und eine vergleichende, parallele Analyse von bis zu vier verschiedenen, stromführenden Leitern eignet sich der EMV-INspektor® V2. Beide Geräte ermöglichen durch ihre Langzeitanalyse die Erkennung von Trends und eine präzise Bewertung der EMV-Festigkeit einer Maschine bzw. Anlage.

Dank der angeregten Messegespräche mit Kunden und Interessenten aus den verschiedensten Branchen konnten beiderseitig wieder wertvolle Erkenntnisse für die Praxis gewonnen werden.


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Ihr Pressekontakt

  • Christian Wiesel

    Christian Wiesel

    Presse