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Case study Food & Beverage

with Miele/Imperial Werke

Reference report Miele Imperial Food Beverage

Ursachen für Kommunikationsprobleme auf der Spur

OT-Diagnose-Switches bringen Transparenz in Dampfgarer-Fertigungsanlage

Zeit ist ein wesentlicher Faktor bei der automatisierten Produktion. Um Produkte wirtschaftlich herstellen zu können, müssen Anlagen täglich zuverlässig funktionieren. Denn jeder Stillstand kostet Geld. Treten Fehler auf, steht als erstes die Mechanik im Fokus und ob Sensorik, Aktorik sowie Steuerungstechnik ihren Dienst tun. Das Netzwerk wird vielerorts jedoch immer noch nicht als relevanter Teil einer belastungsfähigen Anlage gesehen. Dabei kann es durchaus zum „Störenfried“ werden und Fehler verursachen, die sich nicht einfach nachvollziehen lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instandhaltungsteams der Imperial-Werke in Bünde können das aus ihrem Alltag bestätigen.

Gas- und Keramikkochfelder, (Druck-)Dampfgarer und Wärmeschubladen werden bei Miele im Werk Bünde hergestellt. Rund 700 Beschäftigte arbeiten am Standort, jährlich verlassen circa 500.000 Geräte das Werk (Header). Das Team der Betriebstechnik sorgt vor Ort für eine reibungslose und sichere Produktion. Sporadisch auftretende und unklare Netzwerkausfälle können in der Produktionslinie für Dampfgarer jedoch trotzdem für Stillstände sorgen. Diesen wollten die Instandhalter auf den Grund gehen.

Transparenz schaffen

Für die Garraum-Produktion werden gestanzte Edelstahlbleche zugeführt, die über verschiedene Umform- und Schweißprozesse zu Garräumen für Dampfgarer umgearbeitet werden. In der automatisierten Anlage sind einzelne Roboterzellen miteinander verkettet, die Platinen werden von Station zu Station weitergegeben. Circa alle zwei Minuten verlässt dabei ein neuer Garraum diese Produktionslinie in Richtung Endmontage. Jan Rüter (Bild 2), Leiter der Betriebstechnik bei Miele im Werk Bünde, umreißt die Situation: „Wir hatten immer wieder sporadische Ausfälle und konnten nicht nachvollziehen, was die Ursache dafür war. Weil wir nicht einzelne Maschinen, sondern das Netzwerk an sich in Verdacht hatten, haben uns die Kolleginnen und Kollegen aus unserem Werk in Bielefeld ihren PROFINET-INspektor geliehen. Das war ein erster wichtiger Schritt in Richtung Ursachenforschung!“